BIOGRAPHIE

Dem Cicerone Ensemble reicht es nicht, Musik lediglich zu “spielen”. Historische Musik zu hören ist gerade mal ein Teil der Erfahrung, welche die drei jungen Musiker zu bieten suchen. Das Ziel ist stattdessen Musik darzustellen, wie ein Fremdenführer ein altes Gemälde oder Gebäude präsentieren würde, daher der Name “Cicerone” (Italienisch Cicerone = Fremdenführer). Den größten Genuss erfährt man dann, wenn die Musik nicht nur auf einem intuitiven Level angegangen wird, sondern wenn man das Gehörte auch nachvollzieht. Als sich diese Erkenntnis bei den drei jungen Studenten 2013 während Seminaren an der Folkwang Universität breit machte, gelangten sie sehr schnell zu dem Entschluss ein Ensemble zu gründen, dessen Ziel es ist genau diese Idee zu verfolgen. Aus diesem Grund moderiert das Cicerone Ensemble seine Konzerte prinzipiell. Mit historischen Hintergründen und Informationen zu historischer Aufführungspraxis, den Instrumenten und Spieltechniken, geben sie dem Publikum einen Rahmen, in den die Musik eingeordnet werden kann, was dem Zuhörer einen neuen Zugang zur Barockmusik bietet. Die Moderation gestaltet das Programm zusätzlich abwechslungsreicher und eingänglicher, und stößt somit sowohl beim Publikum als auch bei Kritikern regelmäßig auf großen Zuspruch. Auf diese Art wecken die drei Musiker nicht nur das Interesse an der Historischen Aufführungspraxis – es ermöglicht dem Trio eine freiere Musizierweise und eine größere Nähe zum historischen Klang. Das Ergebnis ist Musik von vollkommener Klarheit, aber voll der Affekte, welche die Musik der Barockzeit so einzigartig machen.

Das Cicerone Ensemble nahm 2014 an der Akademie der Düsseldorfer Hofmusik teil und erreichte das Semifinale des Int. Van Wassenaer Concours Utrecht. 2015 wurde das Ensemble beim renommierten Deutschen Musikwettbewerb mit dem Stipendium des DMW ausgezeichnet und wird für die Spielzeit 2016/17 in die Bundesauswahl Konzerte junger Künstler des deutschen Musikrat aufgenommen. Im Juni 2015 erspielte sich das Ensemble den Förderpreis der Köhler-Osbahr-Stiftung. Im Zuge seiner deutschlandweiten Erfolge ist das Ensemble zunehmend auch im Rundfunk zu vernehmen. Konzerte und Portraits wurden z.B. vom WDR, BR und Deutschlandfunk ausgestrahlt.

Repertoire
01
Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
Flötensonate in e-Moll, BWV 1034
02
Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
Flötensonate in E-Dur, BWV 1035
03
Carl Philipp Emanuel Bach (1714 - 1788)
Flötensonate in G-Dur, Wq 134
04
Johann Christoph Friedrich Bach (1732 - 1795)
Sonate D-Dur HW VII/4 für Flöte, Violoncello und Cembalo
05
Johann Christian Bach (1735 - 1782)
Sonate A-dur Op. 16 Nr. 4 für Flöte und Cembalo
06
Jean-Baptiste Barrière (1707 - 1747)
Sonate d-Moll 3. Buch Nr. 2 für Flöte, Violoncello und Basso continuo
07
Georg Friedrich Händel (1685 - 1759)
Sonate G-Dur Op. 1 Nr. 5 für Flöte und B. c.
08
Georg Philipp Telemann (1681 - 1767)
Sonate h-Moll TWV 41:h4 (aus: Tafelmusik) für Flöte und B. c.
09
Francesco Geminiani (1687 - 1762)
Sonate C-Dur H. 105 für Violoncello und B. c.
10
Johan Helmich Roman (1694 - 1758)
Sonate h-Moll BeRI 206 für Flöte und B. c.
ABOUT Cicerone Ensemble

Instrumente: Cembalo, Querflöte, Barockcello

Das Cicerone Ensemble ist ein junges Ensemble aus Duisburg, das sich auf Musik des Hoch- und Spätbarock spezialisiert hat. Thomas Wormitt (Traversflöte), Adrian Cygan (Barockcello) und Andreas Gilger (Cembalo)

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